Der letzte gemeinsame Abend in Panama City und Abreise der Kurzfahrer

Der letzte gemeinsame Abend in Panama City und Abreise der Kurzfahrer

Am Sonntagabend treffen wir uns im Pfarrsaal von Cristo Rey zu unserem Bunten Abend. Wir starten mit Lobpreis und Danken Gott für all das, was wir in den vergangenen Tagen und Wochen erleben durften. Nach einer Stärkung mit Pizza folgt die Zeugnisrunde. Verschiedene Teilnehmer erzählen von ihren persönlichen Highlights, von der Gastfreundschaft der Familien in Penonome, von der Freude über die tolle Gruppe, von Gebetserhörungen, von lustigen und verrückten Erlebnissen. Eine sehr gute Zusammenfassung der letzten zwei Wochen. Anschließend gibt es verschiedene Showeinlagen: Von Puppentheater über Tanzeinlagen bis hin zu Gedichten und selbstkomponierten Panama Lieder ist alles dabei. Danke an alle, die diesen Abend so kreativ gestaltet haben! Für mich als Kurzfahrer geht es an diesem letzten Abend noch einmal in die Altstadt. Auf einer Rooftop Bar lassen wir den Abend mit einer kleinen Gruppe bei Tanz, Drinks & Zigarren und einer atemberaubenden Aussicht auf die nächtliche Skyline von Panama City würdig ausklingen.

Abfahrt der Kurzfahrer

Der traurige Moment für einen Teil unserer Pilgergruppe ist heute gekommen. Auch für mich. Der Tag unserer Heimreise. Ein letztes Mal treffen wir uns in der großen Gruppe in unserer Anbetungskirche Cristo Rei und feiern gemeinsam die Heilige Messe. In seiner Predigt, mit Blick auf den Gedenktag des Heiligen Thomas von Aquin, sendet uns Weihbischof Florian Wörner mit folgender Ermutigung aus:

  • Die Stille und die Zeit in deiner Zelle lieben lernen. Beten und studieren. In der Praxis kann beispielsweise die Initiative „Einfach gemeinsam Beten“ helfen, welche von Pfarrer Daniel Rietzler mitgegründet wurde.
  • Die Heilige Messe und die Eucharistie lieben lernen. Der Sonntagsgottesdienst ist das Mindestmaß. Christus stärkt uns von Innen heraus.
  • Aus der Zelle und aus der Heiligen Messe rausgehen und ein Zeuge Jesu Christi sein. „Wir haben nicht nur eine Vision – wir sind eine Vision“ (Hl. Papst Johannes Paull II)

Nach der Aussendungsmesse dann die herzzerreisenden Verabschiedungszeremonien, man ist sich in den vergangenen zwei Wochen eben doch sehr nahe gekommen. Auch ich muss mir bei der einen oder anderen Umarmung ein Tränchen verkneifen. Ich habe viele tolle Menschen kennenlernen dürfen, so wie auch Jasmin, die auf diesem Wege ganz liebe Grüße an die Mama in der Heimat schickt:

Zwei Wochen Weltjugendtag in Panama: Mein Fazit

Nun sitze ich im Flugzeug Richtung Frankfurt Airport, umrundet von einer Gruppe 20 kichernder Inder und nicht nur beim leckeren Lufthansa Abendessen (Reis mit Hühnchen!) schwelge ich in Erinnerungen an die vergangene Zeit in Penonome und in Panama City. Diese zwei Wochen sind so schnell vergangen! Was ist mein Fazit? Zahlreiche neue Eindrücke. Ein anstrengendes Klima. Wunderschöne Landschaften und Orte. Viele spannende, interessante und inspirierende Begegnungen. Sehr wertvolle Gespräche und hoffentlich einige bleibende neue Freundschaften. Sehr tolle Menschen, sowohl Einheimische als auch Teilnehmer aus unserer Gruppe. Emotionale Momente. Ein geniales Team. Gelebter Glaube in der Gemeinschaft. Vision und Hoffnung für die junge Kirche der Zukunft. Ein enormes Schlafdefizit. Vielleicht auch ein paar Kilo mehr auf den Hüften. Und sogar ein wenig Bräune. Oh wie schön war Panama.

Philip Rusnak schreibt fleißig am Laptop den Panama Blog
Philip Rusnak aus München berichtete für die JUGEND 2000 vom 23. bis zum 29. Januar vom Weltjugendtag in Panama 2019